Absolutely insane…

30. Dezember 2010

…findet es der filmende Zeuge, was die städtischen Mitarbeiter New Yorks hier abliefern. Aus irgend einem Grund traut man solche Aktionen auch den hiesigen Bauhöfen zu. Bei der Regulierung in Deutschland sollte das Video allerdings aus Sicht der Abschlepper nicht zur Versicherung gelangen, denn bei Vorsatz wird bekanntlich nicht gezahlt. Weiterlesen »

Schneeglätte und Automatikgetriebe

29. Dezember 2010

Schneeglätte ist unfallträchtig. Nicht nur, dass sich die typischen Auffahrunfälle häufen, auch beim Ausparken sollte man sehr vorsichtig sein. Nachfolgend sehen wir, dass man ein heckgetriebenes KfZ an den Hinterrädern bearbeiten sollte, denn die Vorderräder drehen nicht häufig durch. Funktioniert das nicht, sollte ein Anschieben des Fahrzeuges auf Stellung “D” unterlassen werden. Dass hier eine Frau agiert, ist bestimmt nur Zufall. Deutsche Vollkaskoversicherer würden hierzu Briefe schreiben, in denen die Worte “grob fahrlässig” vorkommen. Was wäre wohl die Mithaftungsquote? Weiterlesen »

Tschechische Schlafwagen

06. Dezember 2010

Wenn ein Versicherungsunternehmen aus Österreich auf dem tschechischen Kfz-Markt landen möchte, muss man die Fahrgewohnheiten des Nachbarn studieren. Weshalb das Video jedoch unter dem Titel “Truckfahren in Polen” seine E-Mail Runde macht, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Weiterlesen »

Geldstrafenhöhe für Oberbürgermeister

04. Dezember 2010

Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz reist gerne. Mit Freunden, mit der Ehefrau, so wie jeder andere auch. Manchmal lässt sich auch eine Dienstreise nicht vermeiden. So ging es einst nach Italien. Dort wollte er mit späteren (gesondert verfolgten) Leidensgenossen die Firma RWE in angenehmer Atmosphäre überzeugen, die restlichen Anteile der Überlandwerke Groß-Gerau an die Stadtwerke Mainz zu verkaufen. Dies gelang auch, vielleicht unter Mithilfe seiner Ehefrau, die den Trip und geschäftliche Ausflüge gemeinsam mit weiteren WAGS der anderen Reisenden nach Capri und Pompeji mitmachte. Böse anonyme Anzeigenerstatter und die knallharte Staatsanwaltschaft sahen aber den Straftatbestand der Untreue gegeben. Es kam zum Strafbefehl, den der OB, ehemaliger Strafrichter am LG Mainz, gegen den ausdrücklichen Rat seines Verteidigers akzeptierte, obwohl er – natürlich – unschuldig sei. Weiterlesen »

Die lieben Kollegen

02. Dezember 2010

Voller Stolz muss der liebe Kollege seinem Mandanten den Titel präsentiert haben. Nachdem der Schuldner, ein zugegeben etwas nachlässiger Besorger eigener Angelegenheiten, nicht zahlte, zeigte der Kollege seinem Mandanten, was er so alles an Zwangsvollstreckung kann. Der Schuldner war zwar offensichtlich solvent, spaßig schien es jedoch, neben dem “normalen” Pfändungsauftrag einen PfüB zu bewirken und diesen an drei Drittschuldner zuzustellen. Im Klartext: Alle Konten wurden dicht gemacht und der Gerichtsvollzieher kam vorbei. Weiterlesen »

Telefonieren kann sich lohnen

13. September 2010

Angeblich telefonieren Zivilisten, also Anwälte, die Zivilrecht betreiben, nicht gerne. Das ist ein Fehler, denn es kann sich lohnen. Jedenfalls wenn man bei der VHV in Hannover anruft. Dort kann man jetzt einen Tankgutschein im Wert von 25 EUR gewinnen, wenn man sein Gespräch zur Überprüfung der Mitarbeiter aufzeichnen lässt. Das behauptet die Bandansage. Weiterlesen »

Wenn die Kammer nicht wäre…

08. September 2010

…könnte Werbung für Anwälte, die sich mit Verkehrsrecht beschäftigen, sehr witzig sein. Jedenfalls aus meiner pubertären Sicht…

hihihierlang

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HUK Rechtsschutz – blitzschnell gedeckt

06. September 2010

Nach langer Sendepause setzen wir die Schreiberei mit einem Kuscheleintrag fort. Die Unfassbarkeiten mancher RS-Versicherer füllen bekanntlich einen eigenen Blog. Heute wird nicht nur gelobt. Heute wird sich gewundert.

Um 15:10 Uhr sendete die Kanzlei eine Deckungsanfrage in einer Ordnungswidrigkeitensache. Und jetzt kommts: 59 Min. später geht die Zusage per Fax ein. Weltrekord?

Natürlich gibt es keine Suppe ohne Haar. Liebe HUK, wenn Ihr eine elektronische Deckungsanfrage bekommt, antwortet bitte auch über das GDV-Branchennetz zurück. Dann macht es erst richtig Spaß, weil das Schreiben dann automatisch beim Mandanten zugeht und bei uns elektronisch einsortiert wurde. Das spart noch einmal 12 Klicks (ja, ich habe gezählt) und ungestoppte 3-4 Min Lohnkosten.

Sozialabzocke geht auch anders!

24. Juli 2010

Da ruft ein Unternehmer an und fragt, ob ich ihm ein Hinweisblatt für seine Arbeiter erstellen kann. Daraus soll hervorgehen, welche Ansprüche sie auf Wohngeld und Hartz 4 haben. Wie edel und fürsorglich, könnte man denken und sich fragen, ob man so einem Unternehmer überhaupt Geld für seine Wohltaten abnehmen kann. Der Anwalt ist aber ein chronischer Zweifler und fragt: “Sie wollen also Ihren Arbeitern so einen Zettel in die Hand drücken, wenn die zu Ihnen kommen und sagen, dass man von dem was Sie zahlen nicht leben kann?”

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Ich kann mir keine Namen merken!

06. Juli 2010

Heute rief ein freundlicher Amtswalter in unserer Kanzlei an und bat um meinen Rückruf. Der erfolgte etwa 5 Stunden später um ca. 17:30 Uhr. Leider konnte ich um die Zeit dem Amtswalter keine Informationen mehr entlocken. “Wer sind Sie?” - “… Sie baten um Rückruf.” – “Ich kann Ihnen nicht helfen. Ich kann mir keinen Namen mehr merken. Ich muss heute sogar länger bleiben. Ich bin total mit Arbeit zugekleistert. Ab morgen bin ich in Urlaub. Es ist aber sehr nett, dass Sie zurückgerufen haben.”  Ich finde mich auch sehr nett. Wenn die Mandantin anruft und fragt, ob ich etwas in der Sache gehört habe, sage ich einfach: “Wer sind Sie? Ich kann Ihnen nicht helfen. Ich kann mir keinen Namen mehr merken. Ich muss heute sogar länger bleiben. Ich bin total mit Arbeit zugekleistert. Ab morgen bin ich in Urlaub. Es ist aber sehr nett, dass Sie zurückgerufen haben.”