Ein Mandant wurde von der Arbeitslosigkeitsverwaltung zu einem Unternehmensberater geschickt, weil er sich selbstständig machen will. Dieser Unternehmensberater verlangte einen Fingerabdruck, um sicher zu sein, dass der Mandant auch der ist, den das Arbeitsamt geschickt hat. Wer weiß, wo der Fingerabdruck überall gespeichert wird?
Wenn das Arbeitsamt mangels eigener Sachkunde Hilfe in der freien Wirtschaft sucht, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Wenn diese Berater aber als informationsbeschaffende Außendienstmitarbeiter missbraucht werden, geht das einen bedenklichen Schritt zu weit.
Immerhin mußte der Mandant beim nächsten Termin keinen Fingerabdruck mehr abgeben. Vielleicht haben sich ja mal ein paar Bürger beschwert. Da lobe ich mir den Nacktscanner, wo ich wenigstens weiß was der andere sieht und was er damit anfangen kann.