Und noch´n Blog. Muss das sein? Nein. Und schaden kann es sicher auch, wenn man an Unterlassungsbegehren oder freundliche Kammeranfragen für flott formulierten Wortschwall denkt. Die Welt darf aber keinesfalls von unseren verschrobenen Satzformulierungen, Substantivierungen und sonstigen -ungen verschont werden. Sie hat es verdient.
Neben der üblichen Selbstdarstellung der Autoren als unfehlbar wollen wir über kuriose, manchmal lustige aber auch nervende Begebenheiten aus dem Unternehmensalltag berichten. Artikel wie “die offene Klotür” oder “keiner räumt die Spülmaschine aus” darf der Leser genauso befürchten, wie die Beschimpfung aller gängigen Versicherer, ARGEn, Wohnbaugesellschaften. Man muss es sich nur verdienen.
Schauen Sie mal wieder rein.
Das ist ja ein toller erster Beitrag. Respekt.
Da beschimpfe ich gleich mal auf die Finanzverwaltung. Für die Umsatzsteuererklärung der Solarstromanlage musste ich heute gleich zweimal ins Büro fahren. Klar, das geht nur online. Aber das es nur von dem bestimmten Bürocomputer, den man beim ersten Anmelden genutzt hat, geht, das macht keinen Sinn. Es gibt nämlich Pin und Passwort, wie beim blog. Außerdem habe ich keine Angst, das jemand meine Steuererklärung für mich macht. Wer das Elster-Formular kennt und jedes Mal alle Felder liest, ist eine Weile beschäftigt. Übrigens hatte ich für das ganze Jahr nur eine Buchung.
Also Guido, bitte die Finanzverwaltung einfacher machen! Versprochen ist versprochen. Z. B. mit dem früheren Formular, das man faxen durfte. Ausfüllen und verschicken hätte insgesamt zwei Minuten gedauert. Es muss ja nicht gleich ein Bierdeckel sein.
P. S.: Natürlich ist der kommentierte Beitrag toll, Respekt!
na das klingt doch alles vielversprechend